Was du brauchst
DAWG auf einem beliebigen Gerät installiert. Kopfhörer empfohlen. Das wars.
Schritt 1: Öffne DAWG und wähle Drums
Wenn du DAWG öffnest, landest du auf dem Hauptbildschirm mit dem Beat-Grid. Das Drums-Instrument ist standardmäßig ausgewählt. Du siehst ein Grid, in dem jede Reihe einen Drum-Sound darstellt (Kick, Snare, Hi-Hat, Percussion) und jede Spalte einen Zeitschritt.
Schritt 2: Baue ein einfaches Drum-Pattern
Ein einfaches Drum-Pattern hat drei Elemente:
- Kick - der tiefe, wuchtige Sound. Kicks auf Steps 1, 5, 9 und 13 setzen (die starken Beats). Das ergibt ein „Four-on-the-Floor"-Pattern.
- Snare - der scharfe, knackige Sound. Snares auf Steps 5 und 13 setzen (Beats 2 und 4). Das ist der Backbeat.
- Hi-Hat - der knisternde, tickende Sound. Hi-Hats auf jeden zweiten Step für ein Achtel-Pattern, oder auf jeden Step für Sechzehntel.
Tippe Zellen an, um Noten ein- und auszuschalten. Drücke Play, um dein Pattern im Loop zu hören.
Schritt 3: Füge eine Bassline hinzu
Wechsle zum Bass-Instrument-Tab. Das Grid zeigt jetzt Tonhöhenreihen, die auf eine Tonleiter beschränkt sind. Tippe ein paar Zellen in den unteren Reihen - das sind die tiefen Noten. Eine typische Anfänger-Bassline ist eine einzelne Note auf jedem Kick-Hit, mit gelegentlicher Variation.
Halte es einfach. Ein oder zwei sich wiederholende Noten reichen. Der Bass bildet das Fundament, auf dem alles andere sitzt.
Schritt 4: Füge Melodie oder Akkorde hinzu
Wechsle zu Synth oder Groove. Tippe ein paar Noten in den oberen Reihen. Da DAWG auf eine Tonleiter beschränkt, klingt jede Notenkombination harmonisch. Experimentiere - tippe zufällige Zellen und hör, was passiert. Verschiebe Zellen, bis es dir gefällt.
Schritt 5: Forme den Sound
Jedes Instrument hat Regler für Filter, Reverb, Drive und andere Effekte. Probiere:
- Den Filter runterdrehen, um einen Sound dunkler zu machen, oder hoch für heller.
- Etwas Reverb für Raum hinzufügen.
- Drive für Wärme oder Grit hinzufügen.
Schritt 6: Mixe die Pegel
Öffne den Mixer. Jedes Instrument hat einen Fader für die Lautstärke. Wenn der Bass die Drums übertönt, zieh den Bass-Fader runter. Wenn die Melodie zu leise ist, schieb sie hoch. Nutze die VU-Meter, um zu sehen, welche Instrumente am lautesten sind.
Schritt 7: Exportiere
Wenn du mit deinem Beat zufrieden bist, exportiere ihn als WAV-Datei. Du hast jetzt eine echte Audiodatei, die du teilen, hochladen oder in einem Video verwenden kannst.
Tipps für deine ersten Beats
- Halte es kurz. 8 oder 16 Steps reichen. Du lernst den Workflow, nicht eine Symphonie zu schreiben.
- Nutze den Tonleiter-Lock. Wenn das Grid auf eine Tonleiter gestellt ist, klingt jede Note gut. Nutze das.
- Hör dem Loop zu. Lass das Pattern laufen, während du Änderungen machst. Du entwickelst ein Ohr für das, was funktioniert, durchs Machen, nicht durchs Nachdenken.
- Speichere oft. Speichere dein Pattern in einen Slot, damit du darauf zurückkommen kannst.
- Mach viele Beats. Verbringe nicht Stunden an einem Beat. Mach stattdessen 5 kurze. Du lernst schneller.